Publikationen
Nr. 8/2014 - Die Folgen der Einbürgerungen auf die Arbeitsmarktstatistiken
Etwa 5.000 in Südtirol ansässige Ausländer haben in den letzten 10 Jahren die italienische Staatsbürgerschaft erhalten – weil sie hier wohnhaft waren, weil sie geheiratet haben oder als minderjährige Kinder bereits eingebürgerter Eltern. Da rund ein Drittel der Einbürgerungen auf dem Arbeitsmarkt tätige Personen betrifft, wirkt sich das Phänomen besonders auf die nach Staatsbürgerschaft aufgeschlüsselten Beschäftigungsstatistiken aus: Auf der einen Seite verringert es die Zahl der ausländischen Beschäftigten, auf der anderen erhöht es die Zahl der Beschäftigten mit italienischer Staatsbürgerschaft – ohne dass sich der Beschäftigungsstatus der Betroffenen, das Hauptthema aller Arbeitsmarktanalysen, geändert hätte, bloßdurch den Wechsel der Staatsangehörigkeit.
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Nr. 7/2014 - Das Berufsleben nach der Lehre
Der vorliegende Bericht bietet eine Folgeanalyse(„Follow-up“) jener Personen, die 2006/2007 eine traditionelle Lehre begonnen haben. Mit anderen Worten: Wie hat sich das Berufsleben dieser ehemaligen Lehrlinge entwickelt? Entspricht ihr heutiger Beruf dem ursprünglich erlernten? Arbeiten sie noch für denselben Arbeitgeber, bei dem sie ihre Lehreabsolviert haben?
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Nr. 6/2014 - Die berufsspezialisierende Lehre im Jahr 2013
2.501 Jugendliche haben im Jahr 2013 einen Lehrvertrag abgeschlossen. In 82,6% der Fälle handelte es sich um eine Lehre zum Erwerbeiner Qualifikation und eines Berufsbildungsdiploms (sogenannte „traditionelle“ Lehre, Typ A), in 17,2% um eine berufsspezialisierende Lehre (Typ B) und in 0,2% der Fälle um eine Lehre zur Höheren Berufsbildung und Forschung (Typ C).
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Nr. 5/2014 - Die Berufswahl der Maturanten
Der Einstieg eines Maturajahrgangs in den Arbeitsmarkt erfolgt allmählich und stufenweise. Von den rund 8000 Maturantinnen und Maturanten der Jahre 2005 bis 2007 sind sechseinhalb Jahre nach der Reifeprüfung knapp die Hälfte auf dem Südtiroler Arbeitsmarkt als Arbeitnehmer beschäftigt. Die besuchte Oberschule sowie das Geschlecht bestimmen dabei maßgeblich ihre Berufswahl.
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Schaubilder 2014
Mit diesen Schaubildern liegt nun die 13. Ausgabe dieser bewährten Publikation der Beobachtungsstelle für den Arbeitsmarkt vor. Sie ermöglichen es, den Südtiroler Arbeitsmarkt übersichtlich darzustellen und anhand von anschaulichen und verständlichen Diagrammen einfach zu beschreiben. Wichtige Entwicklungen auf dem heimischen Arbeitsmarkt werden bildlich dargestellt und können so leicht nachvollzogen werden.
- Arbeitslosigkeit[3 MB]
- Arbeitssicherheit[112 kB]
- Arbeitsverträge[242 kB]
- Ausländische Staatsbürger[843 kB]
- Beschäftigung[5 MB]
- Intro & Anhang[547 kB]
- Offene Stellen & Staatsstellen[107 kB]
- Sommerpraktika[62 kB]
- Territoriale Analyse[3 MB]
- schaubilder_diagrammi_2014.pdf[13 MB]
Nr. 4/2014 - Maturanten auf dem Südtiroler Arbeitsmarkt
Der Abschluss einer Oberschule stellt für viele Jugendliche nur ein Zwischenziel auf ihrem Bildungsweg dar. Rund 60 von 100 Absolventen der Oberschulen schreiben sich an einer Universität ein und verschieben damit ihren Einstieg in den Arbeitsmarkt in die Zukunft. Im Winter nach Ablegung der Matura arbeiten nur rund ein Viertel der frischgebackenen Absolventen als Arbeitnehmer auf dem Südtiroler Arbeitsmarkt. In den darauffolgenden Monaten nimmt dieser Prozentsatz langsam zu und erreicht rund viereinhalb Jahre nach der Matura etwa 40%; achteinhalb Jahre danach circa 55%.
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